VadSlg Ms S 385

Kochbuch der Wiborada Zili

Aufbewahrungsort

Vadianische Sammlung, St. Gallen

Signatur

VadSlg Ms S 385

Bezeichnung

Kochbuch der Wiborada Zili

Datierung

1640

Schreibsprache

Deutsch

Personen

Wiborada Zili (Besitzvermerk auf fol. Ir: A° 1640, Wibrat Zilin, von Stt. Gallen Gehörrig), verschiedene weitere Personen als Rezeptzuträger mit vollem Namen oder abgekürzt genannt. Auf dem Beilagenblatt ein Doctor Orell in Zürich.

Überlieferungsträger

Kochbuch

Anzahl Kochrezepte

ca. 345

Seitenangaben

S. 1-173, dazwischen einige Seiten leer

Beschreibung

Papierhandschrift im Quartformat (20x16cm) mit 92 Blättern (einige Seiten leer), von jüngerer Hand mit Bleistift paginiert. Pergamenteinband mit Beschriftung 1640, Kochbuech. Laut Wasserzeichen stammt das Papier aus einer St. Galler Papiermühle aus der Zeit um 1640. Bis S. 168 wurde das Kochbuch von der Haupthand beschriftet, danach sind mind. drei weitere Hände feststellbar. Ein einzelnes Blatt zweimal gefaltet eingelegt.

Inhalt der Kochrezepte

Hauptsächlich verschiedenes Gebäck und Süssspeisen wie Lebkuchen, Läckerli, Oblaten, Zuckerbrötchen usw. Ausserdem Rezepte zum Einmachen von Früchten, daneben Latwergen, "Täffelin" gegen Schwindel und andere diätetische Rezepte. Auf einem Beilagenblatt ein Rezept (für Magenbrot?), diktiert von einem Arzt aus Zürich.

Katalogeinträge und Digitalisate

Katalogeinträge auf swisscollections.ch und swisscovery.ch (jeweils Systemnummer 991170476033605501)

Literatur und Bearbeitung

Müller, Christina (2010): Transkription des Kochbuches der Wiborada Zili aus St.Gallen 1640. Unpublizierte Masterarbeit an der Universität Zürich.

Beeli, Giuanna (2026): Kulinarisches aus den Spezialabteilungen der Kantonsbibliothek Vadiana. In: Bratwurst, Biber, Apfelfisch. Streiflichter der Ernährung in der Ostschweiz. Neujahrsblatt 166, hrsg. v. Historischen Verein des Kantons St. Gallen. St. Gallen: FormatOst. S. 100-107.

Weitere Anmerkungen

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