Kochbuch der Kittin
Aufbewahrungsort | Zentralbibliothek Zürich |
Signatur | Ms P 6071 |
Bezeichnung | Kochbuch der Kittin |
Datierung | 1699 |
Schreibsprache | Deutsch |
Personen | Anna Margaretha Gessner-Kitt (1652-...) (Besitzerin/Verfasserin) |
Überlieferungsträger | Kochbuch |
Anzahl Kochrezepte | mehr als 400 |
Seitenangaben | S. 1-360 |
Beschreibung | Papierhandschrift mit Pergamenteinband (Makulatur eines mittelalterlichen Gesangbuches), paginiert bis 360 (375 Seiten), ca. 19x15cm, beschriftet von einer Hand. Auf der ersten Seite Besitzeintrag und Jahreszahl. Register S. 364-375. Rezepte am Rand nummeriert, bei einem neuen Kapitel jeweils wieder mit 1 begonnen. |
Inhalt der Kochrezepte | I. Fleischspeisen, II. Fischspeisen, III. Geflügel, IV. Pasteten und Durten, V. Küchlein und Buttergebäck, VI. Milch- und Eierspeisen, VII. Speisen aus Baumfrüchten und Gartengewächsen, VIII. Eingemachtes. |
Katalogeinträge und Digitalisate | Katalogeintrag auf swisscollections.ch und zbcollections.ch (jeweils Systemnummer ZBC1f3ae4899aae48da8d92fd0faab7d14c)
Digitalisat auf e-manuscripta |
Literatur und Bearbeitung | Arnet, Helene/Imhof, Mira/Schmid, Denise (Hrsg.) (2023): Das Kochbuch der Kittin von 1699. Zürich: Hier und Jetzt. |
Weitere Anmerkungen | Der unter Literatur genannte Titel enthält Kommentare zum Kochbuch und dem historischen Umfeld, einige nachkochbar aufbereitete Rezepte sowie die Transkription der über 400 Rezepte. Das Werk versteht sich als "kulinarische Erlebnisreise ins Zeitalter des Barocks" (S. 13), was mittels schöner Abbildungen und ausführlicher Auseinandersetzung mit dem Kontext der damaligen Küche auch gelingt. Aus wissenschaftlicher Perspektive ist es leider mit Vorsicht zu geniessen, was folgende Auswahl an Kritikpunkten zeigt: Wichtige Informationen v.a. zur Handschrift müssen mühsam im sehr salopp formulierten Lauftext gesucht werden, Quellenhinweise finden sich nur vereinzelt, einige Aussagen entsprechen nicht dem aktuellen Forschungsstand, bei der Transkription wurden die Seitenzahlen der Handschrift weggelassen (erschwert das Auffinden von Textstellen im Digitalisat stark) usw. |